DKW 2013


   

    

    

Nachdem ich das Fahrzeug im Herbst 2012 abgeholt habe, begann die Restaurierung um den Jahreswechsel zu 2013 mit dem Demontieren und Zerlegen der Türen.

    

Insgesamt waren es dann 6 Türen, die aufs Zerlegen gewartet haben. Vier vom Roadster und zwei aus einer Limousine. Als nächstes habe ich das Verdeck und die Einbauten rund um den Verdeckkasten entfernt. Wichtigster Meilenstein ist nun die komplette Demontage der linken Fahrzeugseite, um die Korrosionsschäden am Außenschweller zu untersuchen und zu beheben. Spannend wird, wie es unter dem äußeren Schwellerblech aussieht. Obwohl der Gesamtzustand aus meiner Sicht weiterhin als sehr ordentlich zu beschreiben wäre, gibt es immer wieder Zeitverlust, duch einzelne Schraubverbindungen, die sich wegen massivem Rost nicht ohne weiteres entfernen lassen. Dazu gehören z.B. auch zwei der kleinen Schrauben, die das Zierblech auf dem Schweller halten.

    

Vor den Blecharbeiten habe ich weitgehend alle Teile aus dem Auto entfernt. Anschließend habe ich die 4 Schwellerbleche des Roadsters durch aufbohren bzw. auffräsen der Schweißpunkte abgenommen. Vorher habe ich eine Rohrkonstruktion zwischen die Verschraubungen der Türscharniere und der Schlossfalle gesetzt. Das äußere Blech war an einigen Stellen durchgerostet, die anderen Bleche war zwar an einigen Stellen mit Rostüberzug, ansonsten aber noch stabil. Die Abkantung des Unterbodens habe ich dann soweit repariert, dass die neuen Schwellerbleche befestigt werden können.

    

Ich habe mich dann umentschieden und anstelle der reparierten Abkantung ein Winkelblech aufgescheißt. Auf dem linken Bild sieht man das innere Stehblech des Schwellers und rechts das nur beim Roadster verwendete Verstärkungsblech.

    

Vor dem Seitenwechsel gab es noch eine Baustelle unter der Batterietraverse, die dann erst nach dem Strahlen und Grundieren wieder befestigt wird. Rechts sieht man dann das Entfernen des rechten Schwellers.

    

Auf der rechten Seite musste ich auch Teile der A- und B-Säule erneuern. Insgesamt waren die Schäden rechts höher als links.

    

Nach Fertigstellung des rechten Schwellers ging es dann zum Jahreswechsel 2013/2014 zum Sandstrahlen und Grundieren.